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Tag: banner

Bannerwerbung ist wie Plakatwerbung

Der Banner hat sich selber in Verruf gebracht, weil er den Werbenden zuviel Klickhoffnung machte. Heute weiss man, dass auch ein nicht angeklickter Banner sehr effektiv für den Klick im Kopf sorgen kann.

By swruler9284 Austen Squarepants

Bannerwerbung wird oft mit falschem Ehrgeiz gebucht. Wenn der Response im Vordergrund steht, oder der e-Verkauf, dann ist Suchmaschinenmarketing oder Affiliate Marketing oft sinnvoller. Und ob Sie’s glauben oder nicht, die Banner mit den höchsten Klickraten sind oft jene mit der schädlichsten Wirkung auf die Marke. Auf der anderen Seite haben verschiedene Crossmedia-Studien ergeben, dass ein verhältnismässig geringer Anteil von Bannerwerbung im Media Mix die Recall-Werte der Kampagne massiv erhöht.

Banner ja, aber richtig

Wir sehen im Banner das perfekte e-Pendent zum Plakat. Plakative Botschaften entfalten auch auf wenigen Pixeln ihre Kommunikationswirkung, insbesondere zur Verstärkung von Print- und TV-Kampagnen. Gerade Video-Banner brillieren mit hervorragenden Aufmerksamkeitswerten und helfen tatkräftig mit, aufwändige Spot-Produktionen zu amortisieren. Banner aber einfach als Zweitverterungskanal für TV-Werbung zu sehen, würde diesem Werbemittel auch wieder  nicht gerecht.

 

Werbeagentur 1.0: jetzt kippt’s

Hat doch nicht schlecht funktioniert

By ST33VO Steven Straiton

Kommunikation ist ein Metier, das in den letzten Jahren sehr viel komplizierter geworden ist. Wir hatten als ernsthafte Werber zwar schon vor der digitalen Revolution alle Köpfe voll zu tun, Botschaften an Zielgruppen heranzutragen, die dort etwas bewirkten. Aber wir konnten uns auf den eingekauften Werbedruck einigermassen verlassen, weil wir ihn auch immer feinmaschiger anzuwenden verstanden. Und wir waren gut.

By mollybob

Das Ende der Einwegkommunikation

Allerdings wurden die Empfänger auch immer resistenter gegenüber Werbebotschaften. Die Reizüberflutung war nur mit höheren Werbebudgets zu bekämpfen, was die Situation natürlich verschärfte. Von vielen Werbetreibenden und von den meisten Werbeagenturen unterschätzt, hat sich obendrein in der Digitalwolke des Internets klammheimlich eine Gesellschaft gebildet, die das herkömmliche Sender-Empfänger-Prinzip nachhaltig über den Haufen warf. Immer mehr Konsumenten machen sich im Web selber schlau, indem sie Suchmaschinen benutzen, Newsletter und Feeds abonnieren, sich vernetzen und austauschen. Das wäre alles nicht halb so schlimm, würde es nicht ihre Kaufentscheide massgeblich beeinflussen.

Lücken sind verkraftbar

Dass die Werbeagenturen keine Webseiten und nicht mal Banner bauen konnten, haben die Kunden ihnen verziehen. Dass man für einen E-Newsletter zu einer anderen Agentur gehen musste, war halt auch so. Dass plötzlich das Suchmaschinenmarketing so wichtig werden könnte – was kann die Werbeagentur dafür? Also hat man die Lücken eben mit spezialisierten Agenturen gestopft, es waren ja auch nur so flankierende Sachen.

Zuviele Spezialisten, zuwenig Synergien

Aber jetzt kippt’s. Lassen es die Auftraggeber ihren Werbeagenturen nochmals durch, dass sie sich in der Welt der Social Media nicht so recht auskennen? Dass sie weder die psychologischen, noch die technologischen Grundlagen viraler Mechanismen beherrschen? Das sie also in den Hauptkommunikationsströmen der heutigen Zeit kaum den kleinen Zehen baden? Brauchts jetzt dafür nochmals eine Spezialagentur? Und wenn ja, ist dann die Social-Media-Strategie Teil der Werbestrategie oder umgekehrt?

Achtung Eigenwerbung

Ich weiss nicht, wie sich die Mehrheit der Marketingleiter in dieser Frage verhalten wird und wie die Werbebranche damit umgeht. Ich bin nur froh, dass Angelink schon seit der Gründung 1998 crossmedial aufgestellt ist und heute nicht in einen hektischen Aktionismus verfallen muss. Neben Print, TV, Radio und Co. fanden wir alle neu aufkommenden Kommunikationsdiszipline immer spannend genug, dass wir sie schnell beherrschen wollten. So kam es, dass wir in der Schweiz zu den Pionieren im Viral Marketing, im Suchmaschinen-, Affiliate-, Blog- und Social-Media-Marketing avancierten, weil wir überzeugt waren, dass zeitgemässe Kommunikation nicht nur aus SHOUT, sondern auch aus TWIST besteht. TWIST & SHOUT: das hat in den Sechzigerjahren schon gut funktioniert.

Falls Sie es also satt haben, noch mehr Spezialisten auf ein gemeinsames Ziel einzuschwören. Wenn Sie gerne wieder mal die Sicht über den Wald und nicht nur über den jeweils schönsten Baum haben möchten. Und wenn Sie glauben, dass der synergetische Ansatz von TWIST & SHOUT auch Ihren Kunden einfährt – wir freuen uns.