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Angelink lanciert Servicepaket für Location Based Marketing

By gematrium

Dank wachsender Beliebtheit zahlreicher lokalbezogener Mobile-Apps werden Smartphones zusehends zum Shopping-Guide Nummer Eins. Location Based Services wie Foursquare und Gowalla, Coupon-Dienste wie Coupies und samy4me und vor allem auch die Places-Dienste von Google und Facebook entwickeln sich zu interessanten Instrumenten der Kundengewinnung und -bindung. Mit einem unkomplizierten Rundum-Paket will Angelink zukunftsgerichteten Unternehmen den Einstieg in diese neue und noch wenig genutzte Marketingdisziplin erleichtern. Der Service beinhaltet die komplette Erfassung lokaler Unternehmen in allen gängigen Diensten, das Hinterlegen von E-Coupons und Kundenbindungsprogrammen, sowie Monitoring und Auswertung der Massnahmen im Mandat.

Noch stehen Local Based Services in der Schweiz nicht fett auf der Agenda der Marketingentscheider, aber die vierstelligen Wachstumsraten bei Foursquare etwa oder der Kauf von Gowalla durch Facebook sind starke Indikatoren für die wachsende Bedeutung dieser Dienste im Markt und in der Social Media-Landschaft. «Wir haben bei Angelink immer gerne neue Dienste angeboten, bevor sie zum Mainstream wurden; jetzt ist Local Based Marketing dran.» sagt Agenturinhaber Markus Gabriel.

Über Angelink:

Angelink ist eine crossmedial ausgerichtete Kommunikationsagentur in Zürich für Konzeption, Kreation und Koordination von Kampagnen, die in der heutigen Kommunikationskultur aufgehen. Seit ihrer Gründung 1998 ist die Agentur spezialisiert auf das kreative Zusammenspiel von klassischer Werbung mit den neuen digitalen Hebeln.

Angelink Servicepaket «Location Based Marketing»

 

Der Fachartikel zur Agenturphilosophie

Es ist gar nicht so einfach, eine Agentur-Philosophie zu haben, geschweige denn, sie anderen zu erzählen. Ich werde immer wieder gefragt: «Was ist das eigentlich, eine Crossover Agentur?» Ich erzähle dann etwas von Crossmedia, On- und Offline, Push und Pull, Above und Below, Vernetzte Kommunikation etc. Branchenferne Zuhörer verstehen dann meistens genau Bahnhof. Manchmal sage ich der Einfachheit halber: «Wir machen alles, was irgendwie mit Werbung zu tun hat». Das stimmt zwar, aber charakterisiert uns schlecht und wird auch unseren externen Partnern nicht gerecht, die wir für die Umsetzung unserer Konzepte immer wieder heranziehen. Ausserdem: wer alles macht, macht nichts richtig, und das wäre für uns zu wenig.

Andrerseits betone ich gerne, dass die vielen Spezialisten, die insbesondere das Internet hervor gebracht hat, Teil des Problems sind. Welches Problem? Das Problem des Waldes, den Werbetreibende vor lauter Bäumen nicht mehr sehen, das Problem des Kommunikations-Mixes in Zeiten schlanker Budgets und hoher Medienfragmentierung, das Problem der Konstanz inmitten der Orientierungslosigkeit.

Im Versuch, diesen Wald etwas zu lichten und unsere Agenturphilosophie zu erhellen, habe ich den Fachartikel «Twist & Shout – eine Komplementärstrategie» verfasst. Er ist erschienen in der Marketing Review St. Gallen, einer der renommiertesten Marketing-Fachzeitschriften im deutschsprachigen Raum. Im so genannten Double-Blind-Verfahren haben ein Professor der HSG und ein Marketing-Profi die Arbeit geprüft und zur Publikation frei gegeben. Ich bin also nicht der einzige, der Ihnen diesen Artikel zur Lektüre empfiehlt, wenn Sie grad etwas Zeit hätten.

Twist & Shout – eine Komplementärstrategie

 

Angelink mit breitem Bildungsauftrag

Das Online-Marketing brennt unter immer mehr Fingern. Links und rechts schiessen Bildungspilze aus dem Boden, der für viele Marketer und Werber noch ein brach liegender Acker ist. Selbst der BSW fühlt sich mittlerweile in der edukativen Bringschuld und lanciert – lieber spät als nie – im Schlepptau des SIB  den Lehrgang “Certified Digital Marketing Expert BSW/SIB“. Dieser Kurs fand schon letztes Jahr noch ohne BSW-, aber mit Angelink-Beteiligung statt.

Die flächendeckendste Bildungsoffensive in Sachen Online Marketing hat die Klubschule Migros Business gestartet. Auch da steckt immer auch ein Tagespensum Angelink drin: Diplom-Lehrgang Online-Marketing Manager/In. Dazu auch noch ein Video mit Spiritus Rektor, Jörg Eugster.

Ferner lässt sich auch das Swiss Marketing Institut (SMI) nicht lumpen und bietet – ebenfalls mit tageweiser Unterstützung von Angelink den Zertifikatslehrgang: Online Marketing und E-Business Manager an.

Wem das alles zu wenig akademisch ist, kann sich an der Uni St. Gallen für den Kurs «Interaktives Marketing» von Prof. Dr. Schögel einschreiben, zu dem Markus Gabriel ebenfalls als Gastreferent geladen ist.

Die Referate  von Markus Gabriel drehen sich jeweils um Social Media und Viral Marketing.

Eine noch bedeutend längere Liste mit aktuellen Bildungsangeboten im Bereich Online Marketing finden Sie hier.

 

Was halten Sie vom Angelink CrossmediAdvisor?


Weil es eigentlich unmöglich ist, hat es uns gereizt, ihn zu programmieren: den CrossmediAdvisor©. Wozu ist er gut? Wie der Name es verspricht, ist es eine Art automatisierter Mediastratege für crossmediale Kommunikation. Uns ist klar, dass Crossmedia ein Thema ist, das auch gestandene Marketing- und Kommunikationsprofis überfordern kann. Wir sind uns bewusst, dass keine Schieberegler das menschliche Hirn ausboten können. Trotzdem schien es uns reizvoll, unser Know-how, unsere Erfahrung und unseren gesunden Menschenverstand bestmöglich in einen Konfigurator zu stecken, so dass dabei tatsächlich interessante Ergebnisse herauskommen. Natürlich ist der CrossmediAdvisor© im Einzelfall zu wenig spezifisch oder gar zu extrem. Vielleicht aber spuckt er gerade in Ihrem Fall strategisch wertvolle Empfehlungen und Kommentare aus. Oder Sie möchten das Thema lieber im Dialog mit uns verdichten? Uns wäre es recht.

Die Philosophie dahinter

Mit der digitalen Revolution haben sich Kommunikationoptionen vervielfacht. Der CrossmediAdvisor© bietet darum zuerst ein Set von Kriterien an, welche die Komplexität einer Kommunikationsaufgabe zerlegen helfen. Dann vergleicht er die kommuikative Zielsetzung mit den Stärken und Schwächen der alten und der neuen Kommunikationskanäle. Und voilà: Das Tool empfiehlt und begründet einen Kommunikationsmix, der den Abhängigkeiten (z.B. dem Mediennutzungsverhalten einer bestimmten Altersgruppe) und Sachzwängen (z.B. dem Budget) Rechnung trägt. Gemäss unserer Priorisierung kommen die geeigneten Massnahmen dann ins Spiel, wenn das dafür vorgesehene Minimalbudget vorhanden ist. Nach oben ist jede Massnahme zudem durch ein Maximalbudget begrenzt. Das Tool empfiehlt also nicht das Klotzen, sondern begünstigt die Kanalvielfalt, ohne ins Kleckern abzurutschen.

Eternal Beta

Wir haben CrossmediAdvisor© sehr dynamisch programmiert, so dass wir ihn laufend verfeinern und ergänzen können. Das heisst, wir sind froh um Ihr Feedback. Die besten Resultate erhalten Sie mit plausiblen Szenarien, sonst kommt schnell auch das Ergebnis exotisch heraus. Wir freuen uns, wenn Sie es ausprobieren und nehmen Kritik und Anregungen gerne entgegen. Zum CrossmediAdvisor© B2C

 

Werbeagentur 1.0: jetzt kippt’s

Hat doch nicht schlecht funktioniert

By ST33VO Steven Straiton

Kommunikation ist ein Metier, das in den letzten Jahren sehr viel komplizierter geworden ist. Wir hatten als ernsthafte Werber zwar schon vor der digitalen Revolution alle Köpfe voll zu tun, Botschaften an Zielgruppen heranzutragen, die dort etwas bewirkten. Aber wir konnten uns auf den eingekauften Werbedruck einigermassen verlassen, weil wir ihn auch immer feinmaschiger anzuwenden verstanden. Und wir waren gut.

By mollybob

Das Ende der Einwegkommunikation

Allerdings wurden die Empfänger auch immer resistenter gegenüber Werbebotschaften. Die Reizüberflutung war nur mit höheren Werbebudgets zu bekämpfen, was die Situation natürlich verschärfte. Von vielen Werbetreibenden und von den meisten Werbeagenturen unterschätzt, hat sich obendrein in der Digitalwolke des Internets klammheimlich eine Gesellschaft gebildet, die das herkömmliche Sender-Empfänger-Prinzip nachhaltig über den Haufen warf. Immer mehr Konsumenten machen sich im Web selber schlau, indem sie Suchmaschinen benutzen, Newsletter und Feeds abonnieren, sich vernetzen und austauschen. Das wäre alles nicht halb so schlimm, würde es nicht ihre Kaufentscheide massgeblich beeinflussen.

Lücken sind verkraftbar

Dass die Werbeagenturen keine Webseiten und nicht mal Banner bauen konnten, haben die Kunden ihnen verziehen. Dass man für einen E-Newsletter zu einer anderen Agentur gehen musste, war halt auch so. Dass plötzlich das Suchmaschinenmarketing so wichtig werden könnte – was kann die Werbeagentur dafür? Also hat man die Lücken eben mit spezialisierten Agenturen gestopft, es waren ja auch nur so flankierende Sachen.

Zuviele Spezialisten, zuwenig Synergien

Aber jetzt kippt’s. Lassen es die Auftraggeber ihren Werbeagenturen nochmals durch, dass sie sich in der Welt der Social Media nicht so recht auskennen? Dass sie weder die psychologischen, noch die technologischen Grundlagen viraler Mechanismen beherrschen? Das sie also in den Hauptkommunikationsströmen der heutigen Zeit kaum den kleinen Zehen baden? Brauchts jetzt dafür nochmals eine Spezialagentur? Und wenn ja, ist dann die Social-Media-Strategie Teil der Werbestrategie oder umgekehrt?

Achtung Eigenwerbung

Ich weiss nicht, wie sich die Mehrheit der Marketingleiter in dieser Frage verhalten wird und wie die Werbebranche damit umgeht. Ich bin nur froh, dass Angelink schon seit der Gründung 1998 crossmedial aufgestellt ist und heute nicht in einen hektischen Aktionismus verfallen muss. Neben Print, TV, Radio und Co. fanden wir alle neu aufkommenden Kommunikationsdiszipline immer spannend genug, dass wir sie schnell beherrschen wollten. So kam es, dass wir in der Schweiz zu den Pionieren im Viral Marketing, im Suchmaschinen-, Affiliate-, Blog- und Social-Media-Marketing avancierten, weil wir überzeugt waren, dass zeitgemässe Kommunikation nicht nur aus SHOUT, sondern auch aus TWIST besteht. TWIST & SHOUT: das hat in den Sechzigerjahren schon gut funktioniert.

Falls Sie es also satt haben, noch mehr Spezialisten auf ein gemeinsames Ziel einzuschwören. Wenn Sie gerne wieder mal die Sicht über den Wald und nicht nur über den jeweils schönsten Baum haben möchten. Und wenn Sie glauben, dass der synergetische Ansatz von TWIST & SHOUT auch Ihren Kunden einfährt – wir freuen uns.